Eine Impfung gegen die Parodontitis

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Parodontitis ist eine bakterielle oder toxische Entzündung, die den Zahnhalteapparat nicht nur angreift, sondern diesen sogar zerstören kann. Und die Ursache einer Parodontitis ist allein in mangelhafter Mundhygiene zu suchen, richtig? Falsch!

Tatsächlich gibt es sehr viele und sehr unterschiedliche Gründe für eine chronische Parodontitis, nicht selten liegt eine Immunschwäche zugrunde: „In einem solchen Fall ist die Parodontitis nichts anderes als ein Zeichen dieser geschwächten Abwehr – ganz genau wie häufig auftretende Erkältungen“, erklärt Dr. med. dent. Hiltrud Boeger, Zahnärztin aus Düsseldorf.

Die Parodontitis aus ganzheitlicher Sicht

In Deutschland leiden rund 12 Millionen Menschen unter der Parodontitis. Weltweit ist von mehr als 70 Prozent der Erwachsenen auszugehen – unabhängig vom Lebensstandard des jeweiligen Staates. In der Regel rücken Zahnärzte der Parodontitis mit Laser und Ultraschall zu Leibe, was allerdings nur dann hilft, solange die Parodontitis nicht chronisch in Erscheinung tritt.

Ist dies jedoch der Fall, so tritt der ganzheitliche Ansatz auf den Plan, den Dr. med. dent. Hiltrud Boeger seit nunmehr 25 Jahren in ihrer Düsseldorfer Praxis ausübt. Die ganzheitliche Zahnmedizin bezieht auch die Erkenntnisse der Naturheilkunde ein, aus diesem Grunde hat sich die Zahnärztin in zahlreichen Fort- und Weiterbildungen über die Möglichkeiten z. B. der Homöopathie, der Umweltmedizin und der Akupunktur informiert. So nutzt sie nicht nur die Substanzen der Naturheilkunde, sondern auch Wirkstoffe namens Parovaccine: Dabei handelt es sich um einen natürlichen Impfstoff, der aus den Parodontitis-Erregern hergestellt wird, die zuvor individuell aus dem Mund des Patienten entnommen wurden.

Impfung mit Parovaccinen – Herstellung und Verwendung

Die Parovaccine stellen keine neue, moderne Entdeckung dar. Tatsächlich kamen sie sogar recht häufig zum Einsatz, bevor das Antibiotikum entdeckt wurde. Diese wiederentdeckte Methode gewinnt inzwischen wieder an Interesse, da mehr und mehr Patienten nicht mehr auf Antibiotika ansprechen.

Die Herstellung verläuft folgendermaßen:

✔ Zuerst erfolgt ein Zahnfleischabstrich, um eine Bakterienkultur anzulegen.
✔ Dann werden die Erreger, die sich noch immer in der Bakterienkultur befinden, abgetötet.
✔ Schließlich wird daraus der individuelle Impfstoff produziert.

Der so gewonnene Impfstoff kann allerdings ausschließlich bei dem Patienten wirken, aus dessen Mund die jeweilige Bakterienkultur stammt – bei keinem anderen. Jeder Mensch verfügt über ein ureigenes Spektrum an Keimen! Der Impfstoff wird entweder als Schluckimpfung verabreicht oder unter die Haut gespritzt, was der Patient in der Regel selbst übernimmt.

„Während andere Impfungen – zum Beispiel die Grippeimpfung – eventuellen Infektionen vorbeugen sollen, wirken die Eigenvaccine gegen bereits bestehende Erkrankungen“, erklärt Dr. med. dent. Hiltrud Boeger. „Der Körper wird in die Lage versetzt, eine solche Erkrankung gezielt zu bekämpfen, denn die Abwehrkräfte werden so auf die krankmachenden Keime angesetzt.“ Zusätzlicher Effekt: Parovaccine entfalten außerdem auch eine immunmodulierende Wirkung, d. h. sie schützen vor neuen Infektionen und sie trainieren das Abwehrsystem auf die Erkennung und Bekämpfung spezifischer Parodontitis-Erreger. Laboruntersuchungen sollten jedoch zuvor sicherstellen, dass auch wirklich ein zu schwaches Immunsystem und keine sonstigen Ursachen hinter der Erkrankung stecken.
Eine Impfung gegen die Parodontitis (Impfung)

Parodontitis ist eine bakterielle oder toxische Entzündung, die den Zahnhalteapparat nicht nur angreift, sondern diesen sogar zerstören kann. Und die Ursache einer Parodontitis ist allein in mangelhafter Mundhygiene zu suchen, richtig? Falsch!

Tatsächlich gibt es sehr viele und sehr unterschiedliche Gründe für eine chronische Parodontitis, nicht selten liegt eine Immunschwäche zugrunde: „In einem solchen Fall ist die Parodontitis nichts anderes als ein Zeichen dieser geschwächten Abwehr – ganz genau wie häufig auftretende Erkältungen“, erklärt Dr. med. dent. Hiltrud Boeger, Zahnärztin aus Düsseldorf.

Die Parodontitis aus ganzheitlicher Sicht

In Deutschland leiden rund 12 Millionen Menschen unter der Parodontitis. Weltweit ist von mehr als 70 Prozent der Erwachsenen auszugehen – unabhängig vom Lebensstandard des jeweiligen Staates. In der Regel rücken Zahnärzte der Parodontitis mit Laser und Ultraschall zu Leibe, was allerdings nur dann hilft, solange die Parodontitis nicht chronisch in Erscheinung tritt.

Ist dies jedoch der Fall, so tritt der ganzheitliche Ansatz auf den Plan, den Dr. med. dent. Hiltrud Boeger seit nunmehr 25 Jahren in ihrer Düsseldorfer Praxis ausübt. Die ganzheitliche Zahnmedizin bezieht auch die Erkenntnisse der Naturheilkunde ein, aus diesem Grunde hat sich die Zahnärztin in zahlreichen Fort- und Weiterbildungen über die Möglichkeiten z. B. der Homöopathie, der Umweltmedizin und der Akupunktur informiert. So nutzt sie nicht nur die Substanzen der Naturheilkunde, sondern auch Wirkstoffe namens Parovaccine: Dabei handelt es sich um einen natürlichen Impfstoff, der aus den Parodontitis-Erregern hergestellt wird, die zuvor individuell aus dem Mund des Patienten entnommen wurden.

Impfung mit Parovaccinen – Herstellung und Verwendung

Die Parovaccine stellen keine neue, moderne Entdeckung dar. Tatsächlich kamen sie sogar recht häufig zum Einsatz, bevor das Antibiotikum entdeckt wurde. Diese wiederentdeckte Methode gewinnt inzwischen wieder an Interesse, da mehr und mehr Patienten nicht mehr auf Antibiotika ansprechen.

Die Herstellung verläuft folgendermaßen:

✔ Zuerst erfolgt ein Zahnfleischabstrich, um eine Bakterienkultur anzulegen.
✔ Dann werden die Erreger, die sich noch immer in der Bakterienkultur befinden, abgetötet.
✔ Schließlich wird daraus der individuelle Impfstoff produziert.

Der so gewonnene Impfstoff kann allerdings ausschließlich bei dem Patienten wirken, aus dessen Mund die jeweilige Bakterienkultur stammt – bei keinem anderen. Jeder Mensch verfügt über ein ureigenes Spektrum an Keimen! Der Impfstoff wird entweder als Schluckimpfung verabreicht oder unter die Haut gespritzt, was der Patient in der Regel selbst übernimmt.

„Während andere Impfungen – zum Beispiel die Grippeimpfung – eventuellen Infektionen vorbeugen sollen, wirken die Eigenvaccine gegen bereits bestehende Erkrankungen“, erklärt Dr. med. dent. Hiltrud Boeger. „Der Körper wird in die Lage versetzt, eine solche Erkrankung gezielt zu bekämpfen, denn die Abwehrkräfte werden so auf die krankmachenden Keime angesetzt.“ Zusätzlicher Effekt: Parovaccine entfalten außerdem auch eine immunmodulierende Wirkung, d. h. sie schützen vor neuen Infektionen und sie trainieren das Abwehrsystem auf die Erkennung und Bekämpfung spezifischer Parodontitis-Erreger. Laboruntersuchungen sollten jedoch zuvor sicherstellen, dass auch wirklich ein zu schwaches Immunsystem und keine sonstigen Ursachen hinter der Erkrankung stecken.