Biologische Zahntechnik

In die biologische Zahntechnik fließen viele Faktoren unserer Erfahrungen und Erkenntnisse ein:

✔ Fachkenntnisse über die technische Herstellung wie auch Verarbeitung zahntechnischer Werkstoffe
✔ Zahnmedizinisches Fachwissen
✔ Langjährige Erfahrungswerte bzgl. der Beeinflussung des Kausystems, des Gesundheitszustands und des gesamten Organismus eines Patienten allein durch dessen Zähne und die Zahnmaterialien

Umweltzahntechniker wie auch biologische Dentallabore sind durch umweltzahnmedizinische Verbände zertifiziert, darunter:

✔ GZM: Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin e. V.
✔ ZQN
✔ DeGUZ: Deutsche Gesellschaft für UmweltZahnmedizin e.V.

Die biologische Zahnmedizin und ihre Vorteile für den Patienten

Verantwortungsvolles Gießen von Metallen

Die biologische Zahnmedizin setzt ausschließlich auf körperverträgliche Materialien von hoher Rohstoffgüte und erstklassiger Reinheit. Dabei werden sämtliche Zahnmetalle nur ein einziges Mal vergossen – jeder neue Guss erhält auch neues Metall, alle Gussreste werden entfernt. Dies ist insofern etwas Besonders, da normalerweise auch die Gussreste für weitere Kronen erneut zum Einsatz kommen. Ein gängiges und kostensparendes Verfahren, das durchaus erlaubt und von den Herstellern auch gestattet ist, aus ganzheitsmedizinischer Sicht jedoch nicht sinnvoll erscheint. Mit jedem neuen Guss verschlechtert sich die Qualität der Legierung, d. h. der Körper nimmt immer mehr Metallionen auf.

Ebenso beachtenswert sind die Zeiten der Aufwärmung und Abkühlung beim Gießen. Phasen, die sehr viel Zeit für sich beanspruchen, denn nur so können sich die Legierungen zu einem stabilen und kristallinen Gefüge zusammensetzen. Die Freisetzung der Metallionen im Speichel wird eingedämmt und Korrosion vermieden.

Vermeidung von Metallvermischungen

Um Metallvermischungen zu vermeiden, werden Schleifkörper, Polierer und Bohrer ausschließlich materialspezifisch eingesetzt, d. h. Kunststoffe werden separat mit ihren eigenen Fräsen bearbeitet, das gilt auch für Gold oder Keramik. Eine Verfahrensweise, die sich besonders für Allergiker als vorteilhaft erwiesen hat.

Verträglichkeit von Kunststoffen

Kunststoffmaterialien bringen nochmals das Thema der Zeit auf den Tisch, denn Zeit beeinflusst die künftige Verträglichkeit der eingesetzten Prothesen: Verläuft die Polymerisation zu schnell, so entstehen sogenannte Monomere. Dabei handelt es sich um toxische Restbestände, die im Mund abgegeben werden.

Das Spritzgussverfahren sowie die CAD/CAM-Techniken haben Einzug in die biologischen Verfahren gehalten. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass der Zahnersatz eine stabile und immer gleiche Zusammensetzung aufweist – dies wiederum erwirkt eine hohe chemische Stabilität im menschlichen Organismus.

Gipsmodelle in der Umweltzahnmedizin

Hier greifen wir ausschließlich auf formaldehydfreie Gipse zurück. Gängige Gipse enthalten Formaldehyd, denn sie sind letztendlich nichts anderes als Abfallprodukte aus der chemischen Industrie. Dieser Formaldehyd kann über das Gipsmodell in Ihren künftigen Zahnersatz gelangen.

Biologische Techniken

Um elektrochemische – und damit gesundheitsschädliche – Spannungen zu umgehen, verzichten wir auf Techniken wie Schweißen oder Löten. Wir setzen vielmehr auf Funkenerosion, um Edelmetalle zu verbinden – diese Technik gleicht in etwa dem Verzapfen bei Schreinerarbeiten.

Jedes Jahr muss ein biologisches Dentallabor Testkörper einreichen, die dann ein Prüfverfahren nach strengen Standards durchlaufen. Nur wenn alle Proben biologisch einwandfrei sind, erhält das Dentallabor die Zertifizierung für ein weiteres Jahr. Auf diese Weise genießen die Patienten ein Maximum an Sicherheit über die gesundheitliche Unbedenklichkeit des technischen Anteils an der Zahnversorgung.