Die photodynamische Therapie

Obgleich die photodynamische Therapie in der Allgemeinmedizin bereits seit vielen Jahren bekannt ist, konnte sie erst vor kurzem Einzug in die Zahnmedizin halten. Sie dient hier als wirkungs- und sinnvolle Unterstützung bereits bewährter Therapieformen, indem Mikroorganismen gezielt abgetötet werden. Wissenschaftliche Studien bestätigen die Effizienz der photodynamischen Therapie.

Photodynamische Therapie – biologisch und frei von Nebenwirkungen

Seit 2010 wenden wir die photodynamische Therapie auch in unserer Praxis an, z. B. für:

✔ Zahnfleischbehandlungen
✔ Parodontalbehandlungen
✔ Implantathygiene
✔ Wurzelbehandlungen

Das Prinzip der Wirkung bleibt dabei grundsätzlich gleich:

Im ersten Schritt werden die zu behandelnden Regionen – sprich: Zahn und Zahnfleisch, Wurzelkanal oder Implantat – sorgfältig gereinigt. Danach tragen wir einen Farbstoff auf, den wir anschließend mit einer Lichtquelle (LED oder Laser) bestrahlen. Dadurch wird ein Sauerstoff aktiviert, der bereits in dem Farbstoff enthalten ist, um so die Bakterien binnen kürzester Zeit irreversibel zu zerstören.

Die Wirkung richtet sich somit also gezielt gegen Mikroorganismen. Dabei werden sogar Keime eliminiert, die sich bereits als resistent gegenüber Desinfektionsmitteln und Antibiotika erwiesen haben. Das körpereigene Gewebe indes trägt keinerlei Schäden durch die Behandlung davon.

➧ Zusammenfassend lässt sich also festhalten: Die photodynamische Therapie ist frei von Nebenwirkungen und stellt ein rein biologisches Verfahren dar.