Kariesinfiltration nach dem ICON-Verfahren

Im Jahr 2008 entwickelten die Universitäten Charite/Berlin sowie die Universität Kiel die sogenannte Kariesinfiltration (ICON). Zweck dieser wissenschaftlich erprobten Methode ist es, die Karies schon im Anfangsstadium zu erkennen und zu stoppen, ohne dass ein Lasern oder Bohren notwendig ist. Die gesunde Zahnsubstanz bleibt somit vollständig erhalten, ausschließlich der beschädigte Bestandteil wird repariert. Der Patient muss nichts von seinem Zahn einbüßen.

ICON – Kariesbehandlung ohne Bohren

Im Frühstadium einer Karies entstehen winzige Kanälchen und Poren im Zahnschmelz, die schädigende Säuren wie auch Bakterien in das Innere eines Zahnes hineinlassen und eine tiefe Karies begünstigen.

Das Infiltrationsverfahren blockiert derartige Diffusionswege, indem

➧ ein hochflüssiger Kunststoff in die Poren bzw. Kanäle eingelassen
➧ und schließlich mittels UV-Licht ausgehärtet wird.

Die Karieserkrankung wird somit aufgehalten.

Wir wenden diese Behandlungsmethode in unserer Praxis bereits seit 2009 mit Erfolg an. Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen hierzu jedoch leider keine Bezuschussung – es handelt sich folglich um eine Privatleistung.

Informative Videos zur ICON-Behandlung

Video für Patienten: Approximalkaries mit ICON schonend behandeln:

Video für Patienten: Ästhetische Behandlung von White Spots mit ICON