Messung von Mundspannungen

Die Verwendung von Zahnmetallen im Mund führt unweigerlich zum Aufbau eines elektrischen Feldes. Je mehr unterschiedliche Zahnmetalle Verwendung finden, desto höher fallen die Spannungen aus – gemessen in Volt bzw. Millivolt.
Diese Spannungen können durchaus auch Werte von bis zu 950 mV erreichen.

In diesen Spannungsfeldern lassen sich folgende Auswirkungen feststellen:

➧ Aus den metallischen Zahnmaterialien lösen sich Ionen, die in das umliegende Gewebe eindringen, um lokale chronische Entzündungen wie eine Parodontitis zu verursachen. Über Lymph- und Blutwege gelangen sie in den Organismus und tragen zu einer chronischen Schwermetallbelastung bei – aufgrund heutiger Umweltbelastungen leiden viele Menschen darunter.

➧ Werden Implantate mit Hydroxylapatit beschichtet, um besser einzuheilen, so ist der Verlust dieser Beschichtung nicht auszuschließen.

➧ Auch Befestigungszemente, die Füllungen, Zahnbrücken, Zahnkronen und Zahnersatz fixieren sollen, können sich auflösen, die Restaurationen undicht werden lassen und der Karies darunter den Weg freigeben.

➧ Verbundkunststoffe – auch: Composits – setzen Inhaltsstoffe im Mund frei, darunter insbesondere UEDMA, Bis-GMA und TEGDMA sowie Kampherchinon. Die Universität Köln wies in ihrer Studie nach, dass die Löslichkeit steigt, sobald der Kunststoff direkten Kontakt mit Gold hat und darüber hinaus noch ein weiteres Material wie Amalgam vorhanden ist.

➧ Elektrische Felder – so konnte ebenfalls nachgewiesen werden – begünstigen Schleimhautveränderungen, die entarten könnten, z. B. Leukoplakie, Lichen planus. Auch die Zellteilungsrate kann ansteigen.

➧ Versuche mit Bakterienkulturen einer normalen Mundflora bewiesen, dass sich Keime auf unerwünschte Weise verändern. Es lässt sich somit schlussfolgern, dass elektrische Felder eine Dysbiose entstehen lassen.

Mit Mundstrommessungen – sprich: Spannungsmessungen gegen die Mundschleimhaut – weisen wir solche Spannungsfelder nach, um die schuldhaften Metalle aufzuspüren. Sobald diese entfernt wurden, gehen auch die Spannungswerte wieder zurück.

Das linke Bild zeigt einen Poller, welcher der Verankerung von Schiffstauen dient. Es ist deutlich zu erkennen, wie Korrosion das Metall zersetzt und sich auch auf die umliegenden Steine auswirkt. Auf dem rechten Foto ist ein extrahierter Zahn zu sehen – mit ganz ähnlichen Merkmalen: Das Edelmetall hat sich zersetzt und die Metallionen konnten in den Zahn eindringen.