Zahnbrücken

Zahnbrücken – wieso eigentlich?

ZahnbrückenDie Zahnbrücke definiert sich in der Zahnmedizin als ein festsitzender Zahnersatz, der eine Zahnlücke dauerhaft verschließt. Nachdem das Labor die Zahnbrücken angefertigt hat, dienen sie in der Regel dem Ersatz fehlender Zähne. Bei Zahnverlust werden sie mit einem speziellen Zement auf zwei oder mehr Nachbarzähnen fixiert, d. h. anders als die Zahnprothese können Brücken nicht mehr einfach herausgenommen werden.

Der Vorteil: Fehlt ein Zahn im Gebiss, so neigen benachbarte Zähne dazu, in die frei gewordene Zahnlücke hinein zu wandern – dies beeinflusst auch das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur. Folgen eines gestörten Zusammenbisses sind:

✔ nächtliches Zähneknirschen
✔ Kieferprobleme
✔ Kieferschmerzen
✔ Kiefergelenkschädigung/Kiefergelenksknacken
✔ ggf. sogar Nackenprobleme
✔ Rückenprobleme
✔ Kopfschmerzen
✔ etc.

Das feste Gebilde aus Zahnstumpf bzw. Zahnimplantat und Kronen – sprich: der am Brückenpfeiler befestigte Brückenkörper – kann bis zu vier fehlende Zähne ersetzen, unansehnliche Lücken schließen und so ein Zahngebiss mit ungebrochener Ästhetik wiederherstellen. Sollten Sie übrigens einen typischen „Batteriegeschmack“ im Mund feststellen, so könnten sich sogenannte „galvanische Ströme“ verantwortlich zeigen, d. h. verschiedene Metalle – darunter auch Amalgam – verursachen die unangenehmen Symptome der „Mundbatterie“.

Zahnbrücken – auch eine Materialfrage

Voraussetzung jeder Zahnbrücke ist: Sie muss erheblichen Kaubelastungen standhalten und somit aus einem stabilen Material angefertigt sein. Bewährt hat sich die Zahnbehandlung beim Zahnarzt oder in der Zahnklinik mittels:

✔ Gold (als Metallbrücke oder mit Verblendung): stabil, verträglich
✔ Stahl (als Metallbrücke oder mit Verblendung): stabil, kostengünstig
✔ Vollkeramik: stabil, verträglich
✔ Titan (als Metallbrücke oder mit Verblendung): preisgünstig, verträglich, aufwändige Verarbeitung

Das Material ist natürlich nicht nur für die Zahnkronen geeignet, die auf beschliffene Pfeilerzähne gesetzt werden, sondern auch für die Brückenversorgung via Implantat hervorragend geeignet.

Kosten der Zahn- oder Implantatbrücke

Sie verstehen sicher: Die Kosten variieren zu stark, als dass wir Ihnen hier eine zuverlässige und individuelle Preisinformation nennen könnten: Welches Material soll in Ihrem speziellen Fall verwendet werden? Inwiefern sind die Nachbarzähne in die Behandlung involviert: Wird die Zahnklinik Ihre Zähne beschleifen oder auf Implantate zurückgreifen? Und eine nicht ganz unwesentliche Frage: Wie regelmäßig haben Sie sich bislang in die Zahnarztpraxis Ihres Vertrauens begeben – dies beeinflusst tatsächlich den Festzuschuss der Krankenkassen und damit auch Ihren Eigenanteil.

Viva Dental empfiehlt: Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt umgehend einen Kostenplan für Ihre künftige Teleskopbrücke, Freiendbrücke, Klebebrücke bzw. Brücke aus Implantat und Zahnkrone erstellen, um diese zwecks Festsetzung der Bezuschussung bei Ihrer Krankenkasse einzureichen. Bei regelmäßiger Zahnpflege werden Sie lange Freude an Ihren überkronten Zähnen haben und Ihre Zahnlücken schnell vergessen.

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