Zahnkronen

Zahnkrone – die Haube für Ihre Zähne

ZahnkronenZahnkronen wie auch Teilkronen zählen ebenso wie Brücken, Implantate und auch Veneers zum festsitzenden Zahnersatz, der möglichst viele Jahre in Ihrem Mund verbleiben sollte. Sie ummanteln den abgeschliffenen Zahnstumpf bzw. den Implantatpfosten wie eine aufgesetzte Haube und stellen somit nicht nur Optik und Form des Zahns, sondern auch seine Funktion wieder her. Die Krone schützt und stabilisiert den Zahn von außen. Ist nur eine Zahnhälfte zerstört, so eignet sich das Anbringen einer Teilkrone, die möglichst viel der Zahnsubstanz erhält.

Welche Kronenarten gibt es eigentlich?

✔ Verblendkronen

Sie bestehen aus einem Metallkern, der mit Kunststoff oder Keramik überzogen wird – dadurch entstehen verhältnismäßig dicke Materialschichten und der Zahn muss relativ stark beschliffen werden. Eine Verblendung aus einer zahnfarbenen Keramik hat gegenüber Kunststoff den Vorteil der längeren Farbbeständigkeit, höheren Stabilität und Langlebigkeit. Aspekte, die besonders im Zusammenhang mit der Kaufläche der Seitenzähne unbedingt Beachtung finden sollten. Nachteil der Verblendkronen: Die Verblendschicht ist im Gegensatz zu Vollgusskronen fragiler, d. h. Teile der äußeren Schicht könnten mit der Zeit beschädigt werden.

✔ Vollgusskronen

Eine Metallkrone aus Gold oder anderen Legierungen ist dünner als die Verblendkrone, was zur Folge hat, dass weniger Zahnsubstanz abzutragen ist. Die Vollgusskrone ist sehr stabil, aufgrund der sichtbaren Metallfarbe jedoch trotzdem nur für die Präparation eines Zahnes geeignet, der von außen nicht einzusehen ist.

✔ Vollkeramikkronen

Eine solche Keramikkrone kommt vollkommen ohne Metallgerüst aus und besteht komplett aus Porzellan – ein ästhetischer Vorteil der Vollkeramik gegenüber den Metall- oder Goldkronen. Zu empfehlen ist die Vollkeramikkrone – häufig auch Jacketkrone genannt – vor allem im Bereich der Frontzähne, zumal auch bei späterem Zahnfleischrückgang keine unschönen Metallränder auftauchen.

Schritte der Zahnbehandlung

➞ Ist die Entscheidung für eine dauerhafte Überkronung gefallen, so müssen Zahnfleisch, Zähne und Zahnhalteapparat im ersten Schritt saniert werden. Entzündungen an der Zahnwurzel wie auch Erkrankungen am Kieferknochen sind unbedingt auszuschließen, beispielsweise durch eine Röntgenaufnahme.

➞ Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so macht der Zahnarzt Abdrücke vom Ober- wie auch Unterkiefer. Anschließend wird Zahnsubstanz abgetragen, um einen weiteren Abdruck des abgeschliffenen Zahns nehmen zu können. So erkennt der Zahntechniker die exakte Form der Zähne und des Pfeilerzahnes, denn anhand dieses Abdrucks fertigt er ein Gipsmodell an, dem er die Krone genau anpasst. Der Patient erhält unterdessen ein Provisorium, das auf den Zahnstumpf aufzementiert wird, um den Zahnnerv so vor Reizungen und übermäßigen Belastungen zu schützen.

➞ Ist die Zahnkrone fertig gestellt, so erfolgt ein weiterer Termin in der Zahnarztpraxis, damit der Zahnarzt die Krone optimal einpassen kann. Sie muss harmonisch in den Zahnstumpf übergehen und darf keine Ritze frei lassen, da sonst Essensreste oder Keime in das Innere des Zahnes eindringen könnten. Außerdem muss sich der Zahn perfekt in die Zahnreihe einfügen und darf auch die Nachbarzähne nicht behindern. Erst wenn alles stimmt, kann der Zahn dauerhaft einzementiert oder eingeklebt werden.

Lebensdauer der unterschiedlichen Zahnkronen

Die Lebensdauer hängt im Wesentlichen von der Zahnpflege, der Erfahrung des behandelnden Arztes und der Materialauswahl ab: Kunststoffverblendungen verlieren ihren ästhetischen Wert bereits nach etwa fünf bis sieben Jahren, während Keramikkronen mehr als zehn Jahre und Metallkronen sogar bis zu zwanzig Jahre überdauern.

Viva Dental berät Sie gerne ausführlich über die Kosten und Behandlungsmöglichkeiten der Überkronung. Rufen Sie uns an!