Ratgeber: Implantate

Implantate – wieso, weshalb, warum?

Wer sich fragt, was ein Zahnimplantat eigentlich genau ist, der wird schnell auf folgende Definition stoßen: Bei einem Implantat handelt es sich um ein künstliches Material, welches über einen längeren Zeitraum bzw. permanent in den Körper eingepflanzt wird.

ImplantateWas in der Theorie sehr trocken klingt, hat sich in der Praxis bereits mehr als bewährt: In der Zahnmedizin stellen Zahnimplantate eine stark verbreitete Therapieform da, immerhin kommen allein in Deutschland jährlich etwa 1.000.000 Implantate zum Einsatz. Durch diese Behandlungsmethode lässt sich ein fehlender Zahn – oder auch mehrere – durch ein Implantat ersetzen, so erhält der Zahnarzt das ästhetische Erscheinungsbild und damit auch die Lebensqualität des Patienten.

Implantate eigenen sich grundsätzlich für jeden, der den Verlust eines oder mehrere Zähne zu beklagen hat. Das Alter spielt keine Rolle, solange der Kieferknochen voll ausgebildet und stabil genug ist, um das Implantat zu halten – andernfalls bietet ein Knochenaufbau die optimale Lösung.

Eine ausführliche und individuelle Beratung bietet Ihnen ein vertrauenswürdiger und fachlich versierter Implantologe für den Raum Mönchengladbach, Neuss, Düsseldorf und Krefeld. Eine solche Zahnarztpraxis erkennen Sie an folgenden Merkmalen:

✔ Die behandelnden Ärzte sind auf Implantologie spezialisiert.
✔ Im Internet sind eventuell positive Bewertungen und Empfehlungen von Patienten zu finden.
✔ Die Zahnärzte führen transparente Beratungsgespräche vor der Implantatbehandlung durch.
✔ Und sie nehmen eine verständliche Aufklärung in Bezug auf die anstehende Therapie vor.
✔ Die Kosten für einen solchen Zahnersatz werden klar aufgeschlüsselt.
✔ Die Implantologen nehmen sich Zeit für den Patienten – insbesondere bei akuter Zahnarztangst.
✔ Sie erhalten ehrliche Hinweise auf mögliche Risiken dieser Oralchirurgie.
Sie entdecken bei Ihrer Zahnarztsuche ein deutlich sichtbares Logo von Viva Dental! (Nur ein Scherz, doch bedenken Sie: In jedem Scherz steckt der Funke Wahrheit!)

Geschichte der Implantate

Die Geschichte der zahnärztlichen Implantologie ist verhältnismäßig alt. Bereits vor 2000 bis 3000 Jahren wurden unterschiedliche Materialien für den Ersatz eines Zahnes im Kieferknochen verwendet: Es wurden Schädel mit aus Quarz geschnitzten Zahnreihen gefunden, aber auch zahlreiche andere organische und anorganische Materialien – wie Elfenbein und Holz, unterschiedliche Metalle, Eisen und neuerdings auch Kunststoffe – kamen bereits als Zahnersatz zum Einsatz. Unter allen Implantat-Materialien hat sich Titan seit den 1970er Jahren als geeignetes Material dokumentiert. Die Verbindung zwischen der Titanoberfläche und dem Knochen hat sich als deutlich zuverlässig erwiesen und folglich auch durchgesetzt.

Im Jahr 1982 präsentierte Per-Ingvar Branemark (schwedischer Orthopäde und Erfinder, geb. 1929) seine Arbeit im Bereich der Zahnmedizin in Toronto (Kanada), welche er 15 Jahre zuvor in Göteburg (Schweden) begonnen hatte. Seine Entdeckung und Anwendung biologischer Fusion von Knochen mit einem Fremdkörper war einmalig. Die Konferenz in Toronto führte zu großer Anerkennung der Branemark Implantatmethoden und -materialien. Sie ist einer der bedeutendsten wissenschaftlichen Durchbrüche in der Zahnmedizin seit den späten 1970er Jahren.

In Deutschland wurde die Implantologie erstmalig im Jahre 1969 praktiziert. Die Nachfrage der Zahnimplantate war von Anfang an sehr groß, obwohl jahrelanger Widerstand vieler Universitätskliniken und Kieferchirurgen bestand. Dennoch hat sich die Implantologie durch all ihre Vorteile, die sie mitbringt, durchgesetzt und wird jährlich von Zahnärzten angewendet, um Ihnen ein schönes und schmerzfreies Lächeln zu zaubern.

Ihre Vorteile der Implantatbehandlung

Stellen Sie sich folgende Szenerie vor: Sie verlieren einen Zahn, vielleicht sogar einen sehr auffälligen Frontzahn. Sie kommen beruflich viel mit Menschen in Kontakt, Sie arbeiten beispielsweise in einer Bank oder als Verkäufer. Bisher überzeugten Sie mit Ihrem freundlichen Lächeln und einer großen Portion Charme – doch nun entblößen Sie nur noch eine unansehnliche, schwarze Lücke zwischen Ihren Zähnen.

Hier geben Ihnen hochwertige Zahnimplantate Ihr Lächeln und Ihr Charisma zurück. Und nicht nur das, sie eröffnen Ihnen auch zusätzliche Vorteile, die nicht allein in der Optik begründet sind:

✔ Implantate werden schmerzfrei in den Kiefer eingesetzt, wo die künstlichen Wurzeln mit dem Knochen verwachsen. Eine weitere Halterung ist somit nicht notwendig und der beanspruchte Kieferknochen bildet sich nicht ungenutzt zurück.

✔Verletzungen von Blutgefäßen und Nerven sind weitestgehend ausgeschlossen.

✔Zahnimplantate kommen dem natürlichen Zahn in Optik und Aufbau sehr nahe – eine „Verwechslungsgefahr“ kann und soll nicht ausgeschlossen werden.

✔Die Nachbarzähne werden dank der Implantate nicht in Mitleidenschaft gezogen.

✔Bei entsprechender Mundhygiene kann ein Implantat ein Leben lang halten.

✔ Dank der Materialvielfalt können auch Patienten mit Allergien von den Vorteilen eines Zahnimplantates profitieren.

Ein Implantat ist nicht gleich Implantat – nutzen Sie die individuellen Behandlungsmöglichkeiten einer modernen und weiterhin fortschreitenden Zahnmedizin!

Welche Variationen gibt es für das Zahnimplantat?

ImplantateZunächst die Gemeinsamkeiten:

✔ Alle Implantatsysteme bestehen aus einem im Knochen verankerten Implantatkörper, einem Halsteil und einer Krone.
✔ Alle Varianten weisen eine Zylinder-, Schrauben- oder Wurzelform auf.
✔ Alle Implantate ersetzen fehlende Zähne im oberen/unteren Kiefer und stellen das ästhetische Erscheinungsbild des Patienten wieder her.

In der Praxis zeigen sich die wesentlichen Unterschiede schließlich im Design, in der Implantatoberfläche wie auch in der Verbindung zwischen dem Implantatkörper und dem darauf angebrachten Zahnersatz. Es gibt überraschend viele Variationen der Implantate, insbesondere in Bezug auf Länge, Durchmesser und Formen. Hervorzuheben ist die Trennung in ein- und zweiteilige Zahnimplantate – der Unterschied: Zweiteilige Implantate weisen eine Trennlinie zwischen dem intraossärem (im Knochen) und dem prothetischen Teil auf, während einteilige Implantate keine solche Trennlinie besitzen. Die Tiefe der Insertion (Einsatz/Einbau) dieser einteiligen Variante definiert sich über die prothetische Ebene; eine Belastung ist direkt nach dem Einsatz ohne Einschränkung möglich. Allerdings kommt der einteilige Zahnersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen wie Knochenhöhe und Knochenqualität zur Verwendung – ggf. ist zuvor ein Knochenaufbau durch einen erfahrenen Implantologen notwendig.

Die meisten Implantate bestehen heute aus Reintitan oder Titan-Legierungen, da dieses dentale Material alle Anforderungen an

✔ die Festigkeit,
✔ die Beständigkeit
✔ und an die Biokompatibilität

erfüllt. Der Körper zeigt folglich keine unerwünschten Abwehrreaktionen oder Allergien. Obgleich diese positiven Eigenschaften auch in der Keramik zu finden sind, gehen die Empfehlungen der Zahnärzte weiterhin in Richtung Titan, da Keramik den Zahnimplantaten keine optimale Bruchfestigkeit bietet.

Ein verantwortungsvoller und kompetenter Implantologe für den Raum Mönchengladbach, Krefeld, Neuss und Düsseldorf wird Ihnen alle für Sie interessanten Möglichkeiten der Oralchirurgie nennen und erläutern, er wird Ihnen Empfehlungen aussprechen und sämtliche Kosten aufschlüsseln. Bei Zahnarztangst sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen, der sich auf Parodontologie wie auch Implantologie spezialisiert hat und eine Zahnarztpraxis führt, die auf Angstpatienten eingestellt ist – oder Sie lassen die mühselige Zahnarztsuche gleich beiseite und wenden sich in allen Bereichen der Zahnmedizin an Viva Dental.

Wie läuft eine Implantatbehandlung ab?

ImplantateImplantate werden sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer eingesetzt – wir empfehlen Ihnen, am Tag der Behandlung bequeme Kleidung anzuziehen. Welche Schritte dann bei der Implantatbehandlung auf Sie zukommen, finden Sie hier grob aufgeführt:

➊ i. d. R. örtliche Betäubung, ggf. auch Vollnarkose
➋ Präparation des Implantatbettes mit speziellen Bohrern
➌ passgenauer Einsatz des Implantates in den Knochen
➍ Einheilzeit: das Implantat verwächst mit dem Gewebe
➎ Befestigung von Kronen, Brücken oder Prothesen auf dem Implantat

Die Dauer einer solchen chirurgischen Maßnahme hängt insbesondere von der Schwierigkeit und natürlich auch von der Anzahl der einzusetzenden Implantate ab. Nach der Behandlung sprechen Zahnärzte in der Regel die dringliche Empfehlung aus, für einige Stunden kein Auto zu fahren und sich zu schonen.

➜ Übrigens: Punkt 4 – „Einheilung“ – unterscheidet sich in die einzeitige (offene) und in die zweizeitige (geschlossene) Einheilung. Bei der einzeitigen Vorgehensweise heilt das Implantat offen ein, d. h. es ragt während der Einheilzeit offen aus der Schleimhaut heraus. Der Vorteil: Es muss nach dem Heilungsprozess nicht erst wieder für die weitere Behandlung freigelegt werden. Bei der zweizeitigen Variante wird das Implantat auf Höhe des freigelegten Knochenniveaus eingesetzt; anschließend vernäht der Implantologe die Schleimhaut über dem Implantatkopf. Nach der Einheilung muss das Implantat zunächst freigelegt werden, damit die prothetische Versorgung erfolgen kann.

Was kostet ein Implantat?

Die Frage nach den genauen Kosten einer Implantatbehandlung lässt sich leider nicht in einem einzigen Satz beantworten. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, schließlich hängen die Kosten auch davon ab, welchen Aufwand die Behandlung mit sich bringt und welche Materialien verwendet werden. In der Regel können Sie als Patient zwischen verschiedenen Methoden wählen – die einfachen sind für gewöhnlich auch die kostengünstigen Behandlungsformen.

Wie viele andere zahnmedizinischen Behandlungen wird auch die Zahnbehandlung mit Implantaten von der Krankenkasse unterstützt. Wie hoch der Anteil der Zuzahlung allerdings ist, hängt von der jeweiligen Krankenkasse ab. Positiv zu werten ist dabei, dass die Kosten, die Sie als Patient letztendlich mittragen, sowohl die Herstellung der Implantate als auch die Behandlung an sich abdeckt.

➜ Tipp: Wenn Sie auf der Suche nach einer besonders kostengünstigen Variante im Bereich der Implantate sind, so sollten Sie sich über die zweiteiligen Implantatsysteme informieren: Mit dieser Entscheidung sparen Sie bis zu 250,00 € pro Implantat – das ist durchaus eine Überlegung wert.

Doch soll das Sparen wirklich auf Kosten der Ästhetik gehen? Gerade wenn zunächst ein aufwendiger Knochenaufbau nötig ist, so sind Zusatzkosten zu erwarten – schließlich sind schöne Zähne weitaus mehr als das notwendige Esswerkzeug. Bevor Sie also eine endgültige Entscheidung treffen, sollten Sie alle Vor- und Nachteile genauestens abwägen und sich von dem Zahnarzt Ihres Vertrauens einen detaillierten Kostenplan aufstellen lassen.

➜ Vertrauen Sie auch in Kostenfragen auf Viva Dental in Mönchengladbach. Unsere Zahnärzte wissen ganz genau, welche Materialien in Ihrem Fall Verwendung finden sollten und welche Behandlungsschritte notwendig sind.

Experten-Interview mit Dr. med. dent. Yoo (M. Sc.)

Herr Dr. med. dent. J.-M. Yoo (M.Sc.) Gründer und Leiter der Zahnarztpraxis Viva Dental, hat sich auf das Gebiet der Implantologie spezialisiert. Im Folgenden beantwortet er die wichtigsten Patientenfragen rund um das Implantat:

➊ Benötigen Implantate eine intensivere Pflege als die echten Zähne?

„Generell sollte die Mundhöhle gut gepflegt werden: sowohl die echten Zähne als auch festsitzende Implantate. Bei den Implantaten ist es so, dass eine andere Art von Pflege nötig ist, da sich Form und einzelne Bestandteile doch etwas vom Zahn unterscheiden.“

➋ Raten Sie Ihren Patienten nach einer Implantatbehandlung zu mehreren professionellen Zahnreinigungen im Jahr?

„Studien belegen tatsächlich, dass das Risiko periimplantärer (d. h. um das Implantat herum) Entzündungen nach professionellen Zahnreinigungen im Intervall von 3 Monaten deutlich geringer ausfällt.“

➌ Wie sollte die Mundpflege nach dem Einsatz eines Implantates aussehen? Welche Art von Zahnbürste empfehlen Sie Ihren Patienten beispielsweise?

„Zu Hause sollten Sie mit Zahnseide überall reinigen können bzw. überall fähig sein, mit der Zahnseide hineinzugelangen.

Auch rate ich dazu, eine elektrische oder eine Ultraschall-Zahnbürste zu erstehen, falls noch nicht vorhanden – das Handling ist einfacher. Auch sind hierfür bestimmte Aufsätze erhältlich, die Sie nutzen können, um bestimmte Areale des Implantates bzw. des gesamten Gebisses sorgfältiger zu reinigen.

Neben diesen lokalen Faktoren sollten Sie jedoch nicht vergessen, dass neben der schlechten Mundhygiene auch das Rauchen und eine Parodontitis den Erfolg und die Langlebigkeit eines Implantates stark beeinflussen.

Folgende Bausteine agieren miteinander und beeinflussen den Erfolg der Implantatbehandlung:“

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. med. dent. Yoo für das aufschlussreiche Interview!

Fazit

Der Volksmund spricht nicht umsonst von einem „gewinnbringenden Lächeln“ und einer „entwaffnenden Persönlichkeit“ – tatsächlich vermag ein selbstbewusstes, attraktives Erscheinungsbild Tür und Tor im Leben und natürlich auch im Beruf zu öffnen. Eine einfache Zahnlücke kann diese positive Ausstrahlung vollkommen zerstören – der Mensch wirkt ungepflegt und dümmlich.

ImplantateDie ästhetische Zahnmedizin hat diese Wirkung erkannt und dank moderner Forschung und Entwicklung gibt es das Zahnimplantat, welches mit einer Krone oder Brücke versehen selbst dem Experten kaum Unterscheidungsmöglichkeiten von den echten Zähnen bietet. Die Materialien sind inzwischen sehr gut verträglich, gesunde Zähne werden nicht unnötig beansprucht. Festigkeit, Form und Zahnfarbe sind dauerhaft gewährleistet und bei optimaler Zahnpflege – Viva Dental in Mönchengladbach berät Sie gerne – kann das Implantat ein Leben lang halten.

Obwohl es sich bei der Implantatbehandlung um einen oralchirurgischen Eingriff handelt, verwendet der moderne und innovative Zahnarzt heutzutage Methoden und technische Geräte, die auch eine solche Operation schonend und für den Patienten kaum spürbar vonstattengehen lässt. Die Kosten dieser Behandlung werden zum Teil von den Krankenkassen übernommen – nach Erhalt des Kostenplanes der Zahnärzte sollten Sie umgehend mit Ihrer privaten oder gesetzlichen Krankenkasse Kontakt aufnehmen, um die genaue Höhe der Beteiligung in Erfahrung zu bringen.

Viva Dental ist auf die Parodontologie und Implantologie spezialisiert. Selbst Angstpatienten konnten bereits mit großem Erfolg behandelt werden. Sprechen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit für unsere Patienten aus Mönchengladbach, Düsseldorf, Krefeld oder Neuss. Und wir freuen uns darauf, auch Sie bald kennenzulernen.

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine persönliche Beratung? Rufen Sie uns an unter Tel.: 02166 58983 oder nutzen Sie unser Kontaktformular:

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Quellen

✎ http://www.dentalmagazin.de/praxiszahnmedizin/Implantologie/Einteilige-versus-zweiteilige-Implantate_153540.html
✎ http://www.implantat-berater.de
✎ http://www.kzbv.de/was-sind-zahnimplantate.121.de.html
✎ https://www.mybody.de/expertengespraech-prof-dr-med-dent-guenter-dhom-wann-eignet-sich-ein-zahnimplantat.html
✎ http://www.permaplant.de/zahnimplantat_4.html
✎ http://www.prechtel-implantologie.de/implantatinfo.htm
✎ http://de.wikipedia.org/wiki/Implantat
✎ http://www.zahnklinik-jung.de/leistungen/zahnimplantate.html?gclid=CIym1t_JnMACFUsOwwod_CIAHA